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Anita Schmee, BSc, BSc

Diätologin aus Leidenschaft

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Meine Geschichte

Ich kann mich noch gut an meine Kindheit erinnern - besonders an die Momente, die mit Essen verbunden waren.

Meine Eltern hatten einen großen Brotbackofen. Jede Woche wurden darin mehrere Laibe Brot gebacken, an die Nachbarn verkauft und zur Jause verspeist. Meine liebste Kombi war mit Butter und Schnittlauch aus dem Garten. Im Sommer pflückte meine Oma die Himbeer-Stauden mit mir und machte daraus Marmelade und leckeren Himbeer-Streuselkuchen. Wenn mein Papa fürs Abendessen zuständig war, gab es immer Ham & Eggs - und mein Bruder und ich haben es geliebt. Wenn ich bei meinem Opa zu Besuch war, steckte er mir immer eine Tafel Schokolade oder eine Packung Manner-Waffeln zu.

Diese Erlebnisse haben mich geprägt. In meiner Kindheit bedeutete Essen für mich Verbundenheit, Wärme, Freude.

In der Jugend änderte sich das.

Ein eigentlich harmloser Kommentar zu meinem Bauch löste große Verunsicherung in mir aus. Plötzlich betrachtete ich mich viel genauer im Spiegel. Ich traute mich nicht mehr, den Bikini ins Freibad anzuziehen. Ich verglich mich mit anderen. Mit gerade mal 13 Jahren fragte ich mich zum ersten Mal, ob ich eine Diät machen sollte - obwohl ich völlig normalgewichtig war.

Das war die Zeit, in der Essen für mich komplizierter wurde. Ich machte mir Gedanken, ob ich den Geburtstagskuchen meiner Tante wirklich essen sollte. Ob ich mir noch einen zweiten Teller Spaghetti nehmen oder es lieber lassen sollte. Im Nachhinein betrachtet, habe ich in dieser Zeit deutlich zu wenig gegessen - und zum ersten Mal selbst erlebt, wie es ist, wenn Essen mehr Raum im Leben einnimmt, als es sollte.

Ich merkte auch, wie stark ich von außen beeinflussbar war - besonders in der Jugend. Wie sensibel das Thema Körper ist. Wie sehr ein einziger Kommentar verletzen kann. Und wie eng Emotionen, Stress und Essen miteinander zusammenhängen.

 

Eines blieb mir aus dieser Zeit:

Die Faszination für genau dieses Thema. Und zum ersten Mal dachte ich: Vielleicht möchte ich später einmal etwas mit Ernährung machen. Schlussendlich entschied ich mich für das Diätologie-Studium. Neben allem fachlichen Wissen hat mich eines im Studium immer besonders fasziniert: der Zusammenhang zwischen Ernährung und Psyche.

Als das Thema Essstörungen im Unterricht behandelt wurde, erkannte ich mein 13-jähriges Ich in manchen Inhalten wieder. Im Studium war das Thema „Essstörungen“ schnell abgehandelt. Für mich jedoch nicht. Ich beschäftigte mich auch außerhalb des Studiums damit, absolvierte mein Praktikum auf einer Essstörungsstation - und spätestens da wusste ich: Das ist genau mein Bereich.

 

Heute begleite ich Menschen, die wissen, wie es sich anfühlt, wenn Essen mehr Raum einnimmt als es sollte. Menschen, bei denen ich mir sicher bin: Ich verstehe sie. Nicht nur aus Büchern.

Meine Arbeitsweise

Wertfrei & Empathisch

Hier musst du nichts verstecken. Alles, was du mitbringst – Gedanken, Ängste oder Zweifel – hat Raum. Ich begegne dir mit Offenheit & Empathie.

Individuell

Jede Essstörung verläuft anders - deshalb gibt es keine Standardlösung. Inhalte, Tempo und Ziele richten sich nach dir und deinen Bedürfnissen.

Ganzheitlich

Wir betrachten nicht nur das Essverhalten, sondern auch Gedanken, Gefühle und den Körper – als zusammenhängendes System.

Wissenschaftlich fundiert

Meine Begleitung basiert auf aktuellen Leitlinien und evidenzbasierten Methoden – kombiniert mit Empathie und Erfahrung.

Schritt für Schritt

Veränderung braucht Zeit. Jeder Fortschritt ist wertvoll und führt zu mehr Stabilität und Sicherheit im Essverhalten. 

Nachhaltig

Ziel ist ein langfristig stabiler und entspannter Umgang mit Essen, der tief verankert ist und im Alltag tragfähig bleibt.

Diätologie - Meine Profession

Diätolog*innen gehören zu den medizinisch-therapeutischen Gesundheitsberufen. Sie sind (neben Ärzt*innen) die einzige Berufsgruppe, die sowohl gesunde als auch erkrankte Menschen ernährungstherapeutisch behandeln dürfen. Grundlage dafür ist ein abgeschlossenes Studium, die Eintragung ins Gesundheitsberuferegister sowie laufende Fortbildungen. Als Diätologin begleite ich dich mit dem nötigen Fachwissen - und mit dem Verständnis, das über Bücher hinausgeht. 

Was macht eine Diätologin / ein Diätologe?

Meine Motivation

 

Mich begeistert, Menschen auf ihrem Weg zu einer friedlicheren Beziehung zum Essen zu begleiten. Zu erleben, wie Schritt für Schritt Erleichterung, Vertrauen und Lebensqualität zurückkehren, ist für mich das Wertvollste an meiner Arbeit. Ernährung kann verbinden, stärken & Freiheit ermöglichen. Diesen Prozess mitgestalten zu dürfen, erfüllt mich sehr.

Was mich an meinem Beruf so begeistert:

 

Die Begleitung von Menschen mit Essstörungen liegt mir besonders am Herzen. Eine Essstörung ist keine Entscheidung, sondern häufig Ausdruck tiefgreifender innerer Belastung. Sie betreffen den ganzen Menschen – körperlich, emotional und sozial.

In einem sicheren, wertfreien Raum können neue Erfahrungen entstehen, alte Muster sich lösen und neue Stabilität wachsen. Jeder kleine Schritt, jedes Stück gewonnene Freiheit und jeder Moment, in dem Essen weniger Angst und Stress bedeutet, erinnert mich daran, warum ich genau diesen Bereich gewählt habe.

Mein Werdegang

2016-2019

Studiengang Lebensmitteltechnologie & Ernährung

FH für Technik und Angewandte Naturwissenschaften Wels

2019-2021

Erzieherin im München Klinikum Schwabing

Abteilung: Kinder- und Jugendpsychosomatik

Schwerpunkt: Essstörungen

Grüner Strich zur optischen Abgrenzung der Website-Abschnitte

2021-2024

Studiengang Diätologie

FH Gesundheitsberufe Linz

seit 2024

Diätologin im Universitätsklinikum Med. Campus IV

Abteilung: Kinder- und Jugendpsychiatrie

Schwerpunkt: Essstörungen

seit 2025

Tätigkeit in freier Praxis

Individuelle Ernährungsberatungen & BIA-Messungen

Schwerpunkt: Essstörungen

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