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Anorexie

Vielleicht erkennst du dich in dieser Geschichte wieder - oder in Teilen davon

Lies bitte nur so weit, wie es sich für dich gerade gut anfühlt.

Oft entsteht eine Anorexie leise. Es beginnt häufig mit einem kleinen Gedanken:

„Ich könnte mich vielleicht ein bisschen gesünder ernähren. Etwas weniger Süßes essen. Vielleicht ein paar Kilos abnehmen.“

Nichts Dramatisches. Nichts, das sich gefährlich anfühlt.

Doch aus diesen kleinen Umstellungen kann schnell ein Teufelskreis werden.

Lebensmittel verschwinden aus dem Speiseplan - erst einzelne, dann immer mehr.

Die Portionen werden kleiner. Ängste entstehen vor Lebensmitteln, die vorher nie da waren.

Und die Gedanken um Essen und Körper werden lauter – bis sie irgendwann deinen ganzen Tag bestimmen.

Vielleicht kennst du diesen Moment am Esstisch:

Du möchtest den Kuchen mitessen. Eigentlich.

Aber irgendetwas hält dich zurück - ein Gedanke, eine Angst, eine Stimme, die sagt:

Das darfst du nicht.

Und dein Spiegel sagt dir, dass du immer noch nicht dünn genug bist.

Vielleicht nimmst du bestimmte Stellen wie deinen Bauch oder deine Oberschenkel immer noch zu dick war.

Andere um dich herum sind schon lange besorgt, aber dein Spiegel zeigt dir etwas anderes.

Manchmal hast du das Gefühl, noch alles im Griff zu haben. Und gleichzeitig ahnst du:

Die Kontrolle ist längst nicht mehr bei dir.

Vielleicht bemerkst du auch, dass du dich immer mehr zurückziehst.

Dass du Essen mit Freunden absagst und immer mehr Ausreden erfinden musst.

Auf die Frage: „Hast du heute schon was gegessen?“ antwortest du mit „Ja“ - obwohl du innerlich weist, dass das nicht stimmt.

Eigentlich lügst du sonst nicht.

Aber wenn es ums Essen geht, findest du mehr und mehr Ausreden.

Und manchmal fragst du dich, wo deine Leichtigkeit geblieben ist.

Wann du zuletzt aus tiefstem Herzen gelacht hast.

Warum dir selbst im Sommer unter der Kleidung kalt ist.

Vielleicht ist die Essstörung inzwischen auch deine Freundin geworden.

Sie hat dir etwas gegeben, das sich wichtig anfühlt: In etwas gut zu sein. Besser als andere. Disziplinierter. Kontrollierter.

Das macht es so schwer, sie loszulassen - weil sie sich nicht nur wie eine Krankheit anfühlt, sondern wie ein Teil von dir.

Aber vielleicht merkst du auch, was sie dir nimmt:

Die Leichtigkeit bei einem Abendessen mit Freunden.

Die Energie für die Dinge, die dir früher Freude gemacht haben.

Die Momente, in denen du einfach nur da sein konntest - ohne dass der nächste Gedanke ums Essen schon wartet.

Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst - auch wenn es vielleicht nur Teile sind - dann bist du hier genau richtig.

Meine Beratung ist für dich wenn...

  • ... sich deine Gedanken fast rund um die Uhr um Essen, Gewicht und Kontrolle drehen

  • ... du Angst hast, zuzunehmen oder die Kontrolle zu verlieren

  • ... du dir strenge Regeln und Verbote beim Essen auferlegst und diese deinen Alltag bestimmen

  • ... Essen für dich mit großer Anspannung, Schuldgefühlen oder Stress verbunden ist

  • ... du Schwierigkeiten hast, Hunger zu spüren oder diesen bewusst ignorierst

  • ... du dich häufig vergleichst und ein verzerrtes Bild von deinem Körper hast

  • ... du soziale Situationen meidest, wenn dort Essen eine Rolle spielt

  • ... du extreme Angst vor bestimmten Lebensmitteln hast

  • ... du häufig frierst, erschöpft bist oder körperliche Veränderungen bemerkst

  • ... du das Gefühl hast, die Essstörung wäre ein Teil deiner Identität oder gäbe dir Halt​

Melde dich gerne, wenn du ähnliche Gedanken und Gefühle kennst.

Du musst das nicht alleine tragen. Ich begleite dich gerne! 

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