
Essfreude
Bulimie
Vielleicht erkennst du dich in dieser Geschichte wieder - oder in Teilen davon
Lies bitte nur so weit, wie es sich für dich gerade gut anfühlt.
Vielleicht hat es mit einer Diät begonnen.
Oder mit einem Kommentar, der eigentlich harmlos gemeint war.
Oder einfach mit dem Gefühl, nicht gut genug zu sein.
Vielleicht hast du dir beim Essen strenge Regeln auferlegt.
Keine Süßigkeiten. Nur mehr bestimmte Mengen am Tag.
Du warst stolz auf dich - weil du es endlich durchgezogen hast.
Manchmal bist du hungrig ins Bett, aber es hat sich gut angefühlt.
Wie Disziplin. Wie Kontrolle.
Bis zu dem einen Tag.
Vielleicht hast du dir innerlich erlaubt, etwas mehr zu essen.
Vielleicht kam es auch einfach unerwartet.
Du hast angefangen zu essen - und konntest plötzlich nicht mehr aufhören.
Noch eine Portion Nudeln. Noch ein Stück Kuchen.
Noch mehr von dem, was du dir zuvor verboten hattest.
Es fühlte sich an, als wäre der Kopf einfach ausgegangen.
Als wärst du plötzlich in Trance – auf Autopilot, ohne es gewollt zu haben.
Und dann - die große Panik. Was habe ich da nur gemacht?
Die Scham überwältigt dich. Dein Bauch ist so voll, dass du kaum aufrecht stehen kannst.
Und dein erster Gedanke: Das muss ich rückgängig machen. Das muss ich ungeschehen machen.
Und das so schnell wie möglich.
Vielleicht läuft du zur Toilette. Vielleicht versuchst du es mit Sport, mit striktem Fasten am nächsten Tag.
Aber dann passiert es wieder. Und immer öfter.
Irgendwann denkst du schon morgens daran.
Du überlegst, wann du das nächste Mal alleine bist. Wann es niemand mitbekommt.
Du gehst einkaufen - und legst die Dinge, die du dir sonst verbietest, aufs Kassenband.
Vielleicht packst du absichtlich ein paar gesunde Sachen dazu, damit es nicht so auffällt.
Vielleicht gehst du in verschiedene Supermärkte, damit niemand ein Muster erkennt.
Während des Essanfalls ist es für einen kurzen Moment still.
Alle Gedanken, alle Gefühle, alle Sorgen sind für einen kurzen Moment weg.
Doch nach dem Essanfall ist die Stille vorbei.
Was bleibt, ist Erschöpfung. Leere. Eine tiefe Traurigkeit.
Du machst dir Sorgen - um deine Zähne, um deinen Körper, um dich.
Du nimmst dir vor: Morgen wird es anders. Morgen ist ein neuer Tag.
Und irgendwo weißt du, dass du das schon oft gedacht hast.
Bulimie sieht man nicht. Du bist vielleicht normalgewichtig. Nach außen funktioniert alles. Niemand ahnt etwas.
Das ist oft das Einsamste daran - dass alles im Stillen passiert. Im Verborgenen.
Und dass du dieses Geheimnis täglich mit dir trägst.
Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst - auch wenn es vielleicht nur Teile sind - dann bist du hier genau richtig.
Meine Beratung ist für dich wenn...
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… du immer wieder Episoden erlebst, in denen du das Gefühl hast, die Kontrolle über das Essen zu verlieren
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… sich Phasen von strenger Kontrolle und anschließendem impulsivem Essen abwechseln
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… du nach solchen Episoden starke Schuldgefühle, Scham oder Angst empfindest
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… Essen für dich eine Form von Stressbewältigung oder emotionalem Ausgleich geworden ist
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… du dich häufig für dein Essverhalten verurteilst oder dafür schämst
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… du versuchst, zu „kompensieren“, um das Gefühl von Kontrolle zurückzuholen
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… du sozial Essen vermeidest, aus Angst vor Kontrollverlust
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… du sehr beschäftigt bist mit dem Thema Körper, Diäten und Gewicht
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… du versuchst, heimlich zu essen oder dein Essverhalten zu verstecken
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… du das Gefühl hast, in einem Kreislauf festzustecken, aus dem du allein nicht herauskommst
Melde dich gerne, wenn du ähnliche Gedanken und Gefühle kennst.
Du musst das nicht alleine tragen. Ich begleite dich gerne!