
Essfreude
Orthorexie
Vielleicht erkennst du dich in dieser Geschichte wieder - oder in Teilen davon
Lies bitte nur so weit, wie es sich für dich gerade gut anfühlt.
Vielleicht hat es mit einem Wunsch begonnen.
Mit dem Wunsch, dir und deiner Gesundheit etwas Gutes zu tun.
Dich gesünder zu ernähren, Süßigkeiten und Fast Food zu reduzieren.
Das klingt zunächst harmlos. Nach etwas Positivem. Schließlich ist Gesundheit das Wichtigste.
Doch aus dem anfänglichen etwas mehr auf die Ernährung achten wurde eine Mission.
Die Mission, noch gesünder zu leben.
Industriezucker komplett zu vermeiden und nur noch mit Agavendicksaft oder Dattelsirup zu backen.
Auf Weizen zu verzichten und nur noch Vollkornprodukte zu kaufen.
Alle Produkte mit Palmöl wegzulassen, schließlich ist das ungesund.
Nur noch selbst zubereitete, möglichst proteinreiche Snacks zu essen.
Nur mehr im Bioladen einzukaufen.
Die Zutatenliste jedes Lebensmittels zu studieren - und sobald eine E-Nummer auftaucht, das Produkt zurück ins Regal zu stellen.
Vielleicht verbringst du Stunden damit, deine Mahlzeiten vorzubereiten.
Das Essen aus der Kantine zu meiden, weil es zu fettreich ist. Immer neue, noch gesündere Rezepte zu suchen.
Vielleicht hast du schon einmal High-Protein-Muffins aus Kichererbsen, Backkakao, Eiern und Magertopfen zubereitet - und das ist jetzt dein gesunder Snack.
Aus der anfänglichen Ernährungsumstellung ist ein strenger Plan geworden.
Ein Plan, der Lebensmittel klar trennt: erlaubt und nicht erlaubt. Gesund und ungesund.
Von außen bekommst du vielleicht Anerkennung. Du ernährst dich so diszipliniert! Ich könnte das nie.
Beim Geburtstagskuchen widersteht du - und andere bewundern das.
Gleichzeitig merkst du: Einladungen zum Essen werden komplizierter.
Andere müssen Rücksicht nehmen. Spontan irgendwo mitessen - das geht nicht mehr so einfach.
Eine Ausnahme machen - kaum möglich.
Manchmal fühlst du dich vielleicht überlegen. Deine Ernährung ist perfekt, konsequent, durchdacht.
Und manchmal - in ruhigen Momenten - merkst du auch, dass etwas verloren gegangen ist.
Die Leichtigkeit beim Essen.
Die Freude an einem gemeinsamen Abendessen ohne Gedanken an Zutaten.
Die Fähigkeit, einfach mitzuessen, ohne alles zu hinterfragen.
Die Liste der erlaubten Lebensmittel wird immer kürzer.
Essen wird komplizierter statt einfacher.
Und du fragst dich manchmal leise: Habe ich das mit der Selbstoptimierung vielleicht etwas übertrieben?
Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst - auch wenn es vielleicht nur Teile sind - dann bist du hier genau richtig.
Meine Beratung ist für dich wenn...
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… du sehr strenge Regeln hast, was „erlaubt“ und „verboten“ ist
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… du dich schlecht fühlst, wenn du nicht „perfekt“ gesund isst
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… du extrem viel Zeit damit verbringst, über gesunde Ernährung nachzudenken oder sie zu planen
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… du bestimmte Lebensmittel oder ganze Gruppen aus Angst vermeidest
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… gesund zu essen dir wichtiger geworden ist als soziale Kontakte oder Genuss
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… du Angst hast, etwas zu essen, das nicht in deine Regeln passt
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… du dich oft moralisch besser oder schlechter fühlst aufgrund dessen, was du gegessen hast
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… Essen immer komplizierter wird, anstatt einfacher
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… du ständig versuchst, alles zu optimieren und immer noch „gesünder“ zu werden
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… du dich schuldig fühlst, wenn du von deinen Regeln abweichst
Melde dich gerne, wenn du ähnliche Gedanken und Gefühle kennst.
Du musst das nicht alleine tragen. Ich begleite dich gerne!